Wohnen ist schon seit Jahrtausenden ein Grundbedürfnis des Menschen und ist über die Epochen der menschlichen Entwicklung stets Spiegelbild seiner handwerklichen Fähigkeiten und Lebensansprüchen gewesen.
DerHausbauist einelementarer und komplexer Vorgang. Er ist für viele Menschen einer der größten Träume. Unter den heutigen Bedingungen, wo es vorrangig um die Erhaltung unserer natürlichen Umgebung geht, stehen Gartenstadtillusionen und Scholleidyllen wie sie in den neunziger Jahren auch verstärkt in den neuen Bundesländern verwirklicht worden sind, dem Leerstand in Kommunen konträr entgegen.
Um einsozial- ökologisches Wohnenzu verwirklichen gilt es dieneuen Bedingungendes Lebens in den Städten und Gemeinden zurespektieren.
Nach dem in denzurückliegendem Jahrhunderteine verstärkteTrennung zwischen Wohnen und Arbeitensich vollzogen hat, müssen jetzt Konzepte und Wirkungsbedingungen entwickelt werden, die einreibungsarmes Nebeneinanderermöglichten, um z.B. Verkehrswege zu verkürzen, die zu den Hauptzeiten in den Ballungsräume regelmäßig kollabieren.
Unter den immer knapper werdenden Möglichkeiten der Förderung des Bauens müssen auchfür denkmalpflegerische Arbeiten neue Rahmenbedingungen überdacht und geschaffen werden.